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Nanna Stærmose

12 Okt 2021 14:47

Orangeri mit gemauertem Sockel

Als Corona kam, brauchte Michael Hildesheim Toft Rasmussen ein Projekt. Jetzt hat er eine Juliana Orangeri auf einem gemauerten Sockel.

Der gemauerte Sockel verleiht dem Gewächshaus ein schönes Aussehen und hilft gleichzeitig die Wärme im Inneren zu halten. Beides waren Gründe, warum sich Michael Hildesheim Toft Rasmussen dazu entschloss, einen Sockel für seine neue Juliana Orangeri zu bauen. Ausschlaggebend war die Corona-Pandemie, die plötzlich einen langen Sommer daheim bedeutete.

„Ich brauchte ein Projekt, also habe ich mich darauf gestürzt“, sagt Michael, der sowohl eine Terrasse um das neue Gewächshaus gebaut hat als auch den Sockel, der das Gewächshaus ungefähr einen halben Meter erhöht.

Die Mauersteine sind schlichte rote Steine, die zu Michaels Haus passen. Dieselben Steine ​​hat er als Bodenbelag im Haus verwendet, wo er sie im Fischgrätenmuster verlegt hat. Das Fundament selbst wurde ausgegraben und aus Beton gegossen, dann wurden Leca-Blöcke als Basis verlegt und zuletzt die Mauersteine. Michael hat einen guten Ratschlag und der lautet, so genau und präzise wie möglich zu arbeiten.

„Ich habe mich für ein Gewächshaus mit Erker entschieden und das stellt ein paar zusätzliche Herausforderung beim Bau des Sockels dar, da es zusätzliche Ecken und Winkel zu berücksichtigen gibt. Dabei ist es wichtig genau nachzumessen und so präzise wie möglich zu arbeiten“, sagt er.

 

Beim Bau des Sockels war es wichtig äußerst genau zu arbeiten.

 

Die Juliana Orangeri wurde mit Spezialprofilen und Gewindestangen am Sockel befestigt – etwa zwei bis drei an jeder Längsseite. Da das Gewächshaus durch den Sockel höher ist, musste Michael ein Baugerüst nutzen, um die oberen Glasscheiben einsetzen zu können.

„Und da brauchte ich Hilfe. Das muss man bedenken, wenn man in der Höhe Glasscheiben einsetzen muss“, sagt er.

Der Bau hat Spaß gemacht, findet er, und er ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Heute hat er ein einzigartiges Gewächshaus, in dem sowohl Pflanzen als auch einen Esstisch Platz haben, sodass es Raum für Gemütlichkeit gibt. Wenn er etwas ändern müsste, würde er das Gewächshaus größer bauen - und vielleicht einen Kamin installieren.

„Ich merke, dass ich durchaus etwas mehr Platz gebrauchen könnte. Das Haus, das ich gewählt habe, ist 15,2 m2 groß. Außerdem überlege ich einen Kamin einzubauen, um mich dort auch an kühlen Herbsttagen aufhalten zu können“, sagt Michael.

 

Ein Sockel bedeutet, dass das gesamte Gewächshaus erhöht steht, sodass Michael ein Gerüst benötigte, um die oberen Grasscheiben einzusetzen.

 

Om Nanna Stærmose

Freiberufliche Journalistin aus Dänemark.

Nanna ist die Autorin der vielen Artikel des Gewächshausclubs. Nanna besucht glückliche Gewächshausbesitzer und erzählt ihre Geschichten, sowohl über traditionelle Anbauprojekte als auch über die kreative Nutzung ihres Gewächshauses.

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